Surfen

Tipps

  • Interessieren Sie sich dafür, was die Kinder im Internet ansehen. So wie man fragen kann „wie war’s heute beim Fußball“ kann man fragen: „was gibt’s Neues im Netz“. Kinder und Jugendliche freuen sich, wenn sie sich mal an die Stelle des Lehrmeisters setzen können, und ihren Eltern das Internet zeigen können. Erzählen Sie auch von den interessanten Seiten, die Sie gesehen haben. So stellen Sie eine Vertrauensbasis her, und wenn etwas im Internet nicht gut läuft, wir Ihr Kind eher zu Ihnen kommen.
  • Erstellen Sie Absprachen über den Gebrauch des Computers. Wie viel Zeit darf Ihr Kind vor dem Computer bleiben? Wann? Wie lang darf es Chatten und Spielen, wie lange seine Hausaufgaben machen? Die Absprachen können aufgeschrieben und z.B. in der Nähe des Computers angebracht werden.
  • Stellen Sie den Computer an einen sichtbaren Ort, etwa ins Wohnzimmer. So können Sie mitverfolgen, was Ihr Kind dort macht, und falls etwas passiert, sind Sie in der Nähe.
  • Stellen Sie Vergleiche auf mit dem „echten Leben“. Oft denken Kinder nicht richtig über die Folgen nach, die ihr Verhalten im Internet haben kann. Wenn Sie einen Vergleich mit dem „echten“ Leben aufstellen, verstehen die Kinder besser, was Sie meinen.
  • Bringen Sie Ihrem Kind bei, Inhalten zu misstrauen. Zeigen Sie ihm verschiedene Seiten, auf denen es seine Quellen überprüfen kann (Impressum ansehen, mit einer anderen Seite vergleichen etc.)
  • Technische Möglichkeiten:
    • Es gibt Anti-Spam-Programme, Anti-Viren-Programme, Firewalls: dies alles ist unabdingbar, um das Internet richtig zu benutzen (auch für Erwachsene!)
    • Kontroll- oder Filtersoftware: es gibt verschiedene Filtersoftware von verschiedenen Anbietern. Sehen Sie sich verschiedene Tests an, die es zu Filtern bereits gibt.
  • Filter: Sollten Sie einen Kinderschutzfilter installieren, sagen Sie dies Ihrem Kind und erklären Sie ihm, warum Sie dies tun. Es ist wichtig, dass sich das Kind nicht kontrolliert fühlt, und ältere Kinder wissen, wie man einen Filter de-installiert. Denken Sie auch daran, dass Filter nur Maschinen sind und sich auch häufig mit den Inhalten von sozialen Netzwerken, Videos etc. täuschen. Filter sind kein Ersatz dafür, sich aktiv mit dem Kind und seinem Internetkonsum auseinander zu setzen!