Soziale Netzwerke

Risiken

  • Persönliche Daten: Soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit, private Daten wie etwa die Telefonnummer, Adresse etc. anzugeben – das macht Sinn, wenn man nur über ein sehr kleines Freundesnetzwerk verfügt, aber bei den durchschnittlich 200-500 Kontakten, die Jugendliche heute haben ist das nicht angemessen und können von anderen Nutzern missbraucht werden.
  • Privatsphäre: Die Standard-Einstellungen von sozialen Netzwerken sind oft zu liberal, und nur sehr wenig Jugendliche nehmen sich die Zeit und ändern diese. Auf Facebook beispielsweise können alle Freunde der Freunde einer Person sehen, was man publiziert. Bei einer Gruppe von 200-500 Kontakten sind das einige tausend Personen! Jugendliche sind sich oft nicht bewusst, dass „Freunde von Freunden“ eine solch große Gruppe sein kann.
  • Auf sozialen Netzwerken kann sich Cyber-Mobbing organisieren. Sie sind das Hauptmedium, über das Cyber-Mobbing geschieht
  • Jugendliche wollen Ihre Grenzen erfahren. Dasselbe tun sie auch auf sozialen Netzwerken: sie tragen ihre Freundschaften zur Schau oder beenden diese lautstark. In diesem Fall kann es sein, dass sie falsche Profile anlegen und etwa erotische oder verunstaltete Bilder ihres ehemaligen Freundes, Lehrer oder Mitschüler zur Schau stellen.
  • Werbung: Auch Unternehmen haben ihre Profile auf sozialen Netzwerken. Wer etwa im Netzwerk angibt, dass er Real Madrid oder H&M gut findet, wird sehr bald auf seiner Startseite Werbung für Fanartikel oder den Schlussverkauf finden.
  • Bilder dürfen normalerweise nur mit der Erlaubnis der abgebildeten Person veröffentlicht werden. Jugendliche halten sich oft nicht daran oder wissen dies oft gar nicht.µ

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