Chatten

Mehr als Plauderei

Chatten, das heißt neue Leute treffen. Das heißt, mit seinen Freunden aus der Schule, Sportclub etc. auch zu Hause verbunden bleiben. Dort, wo früher stundenlange Telefonate mit der besten Freundin standen, steht heute der Chat. Meistens passiert dies über ein kleines Programm wie ICQ oder MSN Messenger, manchmal aber auch direkt über eine Webseite wie Facebook oder Google.

  • Direkt: in einem Chat plaudert man direkt mit anderen Personen, also Freunde, Familie etc.
  • Interaktiv: die andere Person ist im gleichen Moment online, das heißt sie kann direkt antworten.
  • Mit einer Webcam kann man sich auch noch beim Chatten sehen, und noch viel mehr Interaktion erleben.
  • Chatten ist kostenlos und einfach zu erlernen
  • Beim Chatten lern man neue Menschen kennen, pflegt sein eigenes Netzwerk und vergrößert es eventuell sogar.
  • Mit vielen Kontakten kann ein Jugendlicher beweisen, wie beliebt er bei seinen Freunden ist
  • Im Chat entsteht eine Art Geheimsprache aus Abkürzungen, mit denen man viel schneller tippen kann. Das ist keine Gefahr für die Rechtschreibung, sondern nur ein Hilfsmittel, damit es schneller geht. Ein Jugendlicher weiß, dass er in einer Klassenarbeit keine Internet-Abkürzungen verwenden kann.
  • Beim Chatten kann man damit spielen, anonym neue Kontakte zu knüpfen und so andere Seiten seiner eigenen Persönlichkeit zu zeigen. In der Pubertät wollen Jugendliche oft die Grenzen ihrer eigenen Persönlichkeit überschreiten – beim Chatten können sie das erproben.

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