FAQ - Häufig gestellte Fragen

Cyber-Mobbing

Wenn Sie auf Ihre Fragen zur Online-Sicherheit keine Antwort finden, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an unsere Helpline clicksafe@childfocus.org, wir antworten garantiert!

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Im Fall von Cybermobbing ist es wichtig, fünf Ansatzpunkte zu haben: den Täter, das Opfer, die Zeugen, die Eltern und die Schule. Als Elternteil sollten Sie auf keinen Fall Ihr Kind für das Mobbing verantwortlich machen oder ihm das Internet verbieten. Finden Sie heraus, ob es den Mobber kennt. Oft kennen sich Täter und Opfer aus der Schule. Cybermobbing ist grundsätzlich nicht anders als klassisches Mobbing. Oft kommt es vor, dass die Opfer von Cybermobbing auch gleichzeitig im Pausenhof gemobbt werden. Gehen Sie deswegen zur Schule und erläutern Sie das Problem mit einem Lehrer oder der Direktion. Vergessen Sie nicht, die Beweise in Form von Bildschirmfotos zu behalten.

„Pass auf, sonst hacke ich Deinen Computer“ oder „Ich werde Dein Chat-Konto blockieren“, sind einige Drohungen, die man oft von Cybermobbern hört. Sicher, es gibt Hacker und sie können Schaden anrichten, aber dafür braucht man ein gehöriges Maß von Informatikkenntnissen. Nur sehr wenige Menschen sind wirklich dazu in der Lage. Meistens sind solche Drohungen also reiner Bluff.

Darüber hinaus denken Personen manchmal, dass jemand ihren Computer gehackt hat, weil dieser sich plötzlich seltsam verhält. Meistens ist das jedoch ein Virus.

Zunächst können Sie illegale oder verletzende Inhalte online melden. Diese Meldestellen schicken die Inhalte an die Polizei weiter, die dann entscheidet, welche Schritte notwendig sind. Dies ist jedoch noch keine Anzeige!

Der Auftrag der FCCU, einer Zelle der föderalen Polizei, ist der Kampf gegen Online-Kriminalität, um den Bürger vor neuen Formen der Kriminalität in der digitalen Gesellschaft zu schützen. Diese Mission besteht auch darin, andere Verbrechen, die mit den Informationstechnologien zu tun haben, durch eine spezialisierte Fahndung zu verfolgen. Pädophilie, Betrug wie betrügerische Verkäufe oder Telekommunikations-Vergehen gehören auch zu Ihren Zuständigkeiten.

Um Anzeige zu erstatten, etwa in Fällen von Cybermobbing, sollten Sie zur lokalen Polizei gehen. Vergessen Sie nicht, die Beweise über das Cybermobbing auf zu bewahren.

Wenn Sie wissen, wer die SMS verschickt, können Sie die Eltern des Mobbers kontaktieren, um eine Lösung zu finden. Oft kennen sich Mobber und Mobbing-Opfer. Sie sind manchmal in derselben Klasse etc. Wenn das der Fall ist, sollten sie auch die Schule verständigen, damit sie die Situation in die Hand nehmen kann.

Kommen die SMS von derselben Telefonnummer? Dann können Sie Ihren Telefonanbieter (Proximus, Mobistar, Base etc.) kontaktieren und verlangen, dass diese Nummer blockiert wird. So bekommt Ihr Kind keine weiteren Mobbing-SMS. Wenn die Situation eher bedenklich ist, können Sie auch die lokale Polizei ansprechen.

In den meisten Fällen kennen sich Täter und Opfer von Cybermobbing. Es kann sein, dass es sich um Ihr Kind handelt. Wenn das eintrifft, sprechen Sie mit Ihrem Kind. So können Sie ihm erklären, dass Sie mit seinem Verhalten nicht einverstanden sind und warum. Sprechen Sie auch über die Folgen mit Ihm und erklären Sie ihm, wie sich das Opfer fühlen muss. Erklären Sie ihm auch, dass sein Verhalten illegal ist. Wenn Ihr Kind zusammen mit anderen handelt, sollten Sie die Eltern der anderen Kinder informieren, damit sie ebenfalls Maßnahmen ergreifen können.