FAQ - Häufig gestellte Fragen

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Wenn Sie auf Ihre Fragen zur Online-Sicherheit keine Antwort finden, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an unsere Helpline clicksafe@childfocus.org, wir antworten garantiert!

Für Anfragen nach Vorträgen, kontaktieren Sie bitte info@durchklick.be.

Generell ist es unmöglich, fest zu legen, ab wann ein Kind „reif“ genug ist, digitale Medien zu nutzen. Ein 10-jähriger, der bei dem Umgang richtig begleitet und unterstützt wird ist wohl weniger den Risiken ausgesetzt als ein 14-jähriger, der vor dem Computer alleine gelassen wird. Darum lautet unser Rat: nutzen Sie das Internet zusammen mit Ihrem Kind. Fragen Sie nach, auf welche Seiten ihr Kind geht und beobachten Sie, wie es sich dort verhält. Sprechen Sie mit ihm verschiedene Risiken an und geben sie Tipps, wie man sie umgehen kann. So behält Ihr Kind den Reflex, Sie bei Problemen um Rat zu fragen und Sie können besser einschätzen, was für Ihr Kind geeignet ist und was nicht.

Wenn Sie mit dem Computer ins Internet gehen, richten Sie unbedingt eine Firewall ein und installieren Sie ein Anti-Virus-Programm.

Es gibt verschiedene Filtersysteme auf dem Markt, mit denen der Zugang zu manchen Internetseiten oder manche Inhalte gesperrt werden können. Verschiedene Studien zeigen aber, dass nicht alle Systeme das gleiche Sicherheitsniveau anbieten. Kein einziger Filter kann eine vollständige Sicherheit gewährleisten, darum ist es unbedingt wichtig, mit seinen Kindern oder Jugendlichen über den Gebrauch des Internets zu reden. Als Elternteil ist es Ihre Aufgabe, Ihrem Kind bewusst zu machen, dass es schädliche Inhalte gibt und wie es damit umgehen soll. Außerdem kann kein Filter die Inhalte blockieren, die Jugendliche selbst ins Internet stellen, indem sie chatten oder sich in sozialen Netzwerken austauschen. Kurz gesagt, Filter sind nur ein technisches Werkzeug, das niemals die Erziehung ersetzen kann.

Es ist möglich, bestimmte Webseiten mit den Einstellungen oder Optionen Ihres Internet-Browsers zu blockieren. Mit Internet Explorer können Sie im Menü „Werkzeuge“ auf „Internetoptionen“ klicken, dann auf „Sicherheit“. Bei „Eingeschränkte Webseiten“ können Sie bei „Webseiten“ die Adresse der zu sperrenden Seiten eingeben.

Denken Sie aber an unsere Hinweise zu Filtern im Allgemeinen (siehe oben). Da Sie manuell alle Seiten eingeben müssen, die Sie blockieren wollen, können Sie nicht sicher sein, dass Ihre Kinder nicht doch mit unpassenden Inhalten in Kontakt kommen. Noch einmal, Erziehung und Kommunikation sind das Wichtigste.

Es gibt auf dem Markt verschiedene Systeme der Elternsperre. Diese Programme sollen es den Eltern erlauben, einzustellen was ihre Kinder im Internet abrufen können oder nicht. Je nach System können der Zugang zu verschiedenen Internetseiten oder Programmen blockiert werden, Sperrzeiten für bestimmte Programme eingerichtet werden etc.

Zusammengefasst ist die Elternsperre ist auch ein Kontrollsystem, auf das dieselben Anmerkungen zutreffen wie für die anderen Systeme: es ist ein technisches Werkzeug, welches Erziehung und Kommunikation aber nicht ersetzen kann (s.o.).

Wenn Sie auf die Taste „PrintScr“ bzw. „Drucken“ auf der Tastatur drücken können Sie ein Bildschirmfoto erstellen. Beim Drücken dieser Taste geschieht zunächst nichts, aber wenn Sie nun in Word oder Wordpad gehen und auf „Einfügen“ klicken, können Sie das Foto abspeichern. Achten Sie darauf, das Datum und die Uhrzeit zu dokumentieren.

Der Nachteil dieses Systems ist, dass Sie immer nur ein Bildschirmfoto machen können. Wenn Sie ein zweites Mal auf „Drucken“ drücken, wird das vorherige Foto überschrieben und erreichen nur noch das zweite „Foto“.

Die Privatsphäre des Kindes ist durch die Internationale Kinderrechtskonvention geschützt, aber Sie haben als Elternteil auch die Aufgabe, die Erziehung Ihrer Kinder zu vollziehen. Erziehung heißt aber auch Begleitung. Da Eltern das Internet-Konto ihrer Kinder nicht ohne ihr Passwort aufrufen können, müssen Sie diese Begleitung mit Ihrem Kind zusammen durchführen. Erklären Sie ihm, dass Sie von Zeit zu Zeit wissen wollen, was Ihr Kind im Internet tut. Wenn Sie Filter installieren, oder die Sicherheitsoptionen von MSN, Facebook etc.; einstellen wollen, machen Sie dies ebenfalls mit Ihrem Kind zusammen und erklären Sie ihm, was Sie dort tun. Diese Methode ist viel effektiver und bietet eine gute Gelegenheit, um über den Computer und das Internet zu reden.